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Aktienfonds und ETF´s

Ein Aktienfonds stellt die einfachste Möglichkeit dar, wie Sie sich mit kleinen Beträgen an vielen Aktiengesellschaften gleichzeitig beteiligen können. Sie können damit Rücklagen und Ihre Altersvorsorge aufbauen.

Das sich Aktien langfristig lohnen können,liegt vor allem daren, dass die Aktiengesellschaften zwei Ziele haben, Expansion und Gewinnerzielung.

Einzelne Aktien können bereits mehrere hundert Euro kosten. Mit finanziell begrenzten Mitteln fällt die Entscheidung schwer, in welches Unternehmen Geld investiert werden soll. EIn Sparplan ermöglicht zudem den Vorteil des “cost-average-effects”.

Aktienfonds als Alternative

Eine weitere Möglichkeit besteht darin in Aktienfonds zu investieren.
Ein Fonds ist wie ein Topf, in dem viele verschiedene Aktien zusammengefasst sind. Sie können sich einen Fonds beispielsweise nach folgenden Kriterien auswählen:

  • Land oder Region (z.B. Deutschland, Europa, Welt)
  • bestimmte Branche (z.B. Biologie, Technologie, gemischt)
  • Unternehmensgröße (kleine oder große Unternehmen)
  • Erwartung einer Wertsteigerung oder einer Ausschüttung (Dividende)
  • Mischfonds (Anteil von Aktien und Anleihen)
Die Zusammensetzung legt der jeweilige Fondsmanager fest, der dafür sorgen soll, dass immer die besten Aktiengesellschaften in dem jeweiligen Fonds sind. Theoretisch ist es seine Aufgabe dafür zu sorgen, dass Unternehmen, die im Wert fallen, vorher verkauft werden und dafür Unternehmen in den Fonds kommen, deren Werte steigen. In der Praxis funktioniert das leider nicht immer, sodass es keine Prognose gibt, wie ein Fonds in der Zukunft abschneidet,nur weil er in der Vergangenheit gute Ergebnisse erzielt hat.

Bei den meisten Fonds legen Sie selbst fest, mit welchem Betrag Sie sich beteiligen möchten. Damit erhalten Sie automatisch eine Beteiligung an allen in dem Fonds befindlichen Aktiengesellschaften und haben das Geld breit gestreut.

Was sind ETF´s?

Die Abkürzung steht für exchange-traded fund.

Hierbei handelt es sich um passive gemanagte Fonds. Der Fondsmanager muss nicht selbst entscheiden, welche Aktien in den Fonds kommen, sondern richtet sich an die verschiedenen Aktienindizes. Handelt es sich beispielweise um einen DAX – ETF, würde der Fonds die Unternehmen enthalten, die auch in dem Deutschen Aktienindex gelistet sind. Ändert sich die Zusammenstellung der 30 größsten deutschen Aktiengesellschaften, ändert sich auch der ETF-Fonds.

Dadurch, dass die Manager weniger zu tun haben, sind auch die Kosten eines ETF´s geringer. Erstaunlicherweise sind die Ergebnisse der meisten ETF-Fonds besser als die Ergebnisse von gemanagten Fonds.

Es gibt zahlreiche ETF-Fonds und es lohnt sich zu vergleichen, wo Sie ein günstiges Depot und Einkaufskonditionen erhalten.

Wichtig ist, dass eine Beteiligung an Aktienfonds mit Risiken verbunden ist, da die Kurse aus verschiedenen Gründen schwanken. Einen Gewinn oder Verlust realisieren Sie erst bei dem Verkauf der Anteile.

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Geschichtliches:

Indexfonds gibt es bereits seit den 1970ér Jahren!
So wurde das Unternehmen Vanguard beispielsweise aus der Not gegründet. Der damalige Fondsmanager und Verwaltungsratspräsident von Wellington Management Jack Bogle wurde mit 38 Jahren nach der Fusion mit einem anderen Unternehmen entlassen. Er behielt noch die Stelle als Leiter einer Serviceeinheit für Fondsmanager. Leider durfte er nicht wieder als Fondsmanager tätig sein. Daraufhin kam ihm die Idee mit den Indexfonds.

Die Geschäftleitung hat die Idee akzeptiert, da Jack Bogle selbst nicht aktiv tätig war. Ein Index sollte die Vorgaben für den Kauf und Verkauf erstellen.

Bis Ende 1976 wurden bereits 14 Millionen Dollar in den Fonds investiert. Gegenwärtig sind es mehr als 300 Milliarden Dollar, die sich an den 500 größten amerikanischen Gesellschaften orientieren.

Es gibt leider nicht die perfekte und immer passende Anlage für die jeweiligen Wünsche. Es kommt auf eine Mischung von verschiedenen Anlageformen an, damit Sie Ihre Ziele erreichen und auch noch genug Geld haben, um heute gut zu leben.